Lärm - Aufmerksamkeit - Bildung.
Eine technische, psychologische und historische Betrachtung
von Lärm in Schule und Universität


Lärm ist unerwünschter Schall und wirkt sich in vielerlei Hinsicht auf das Wohlbefinden, die Gesundheit und die Leistung von Menschen aus. Lärm kann sich störend auf das Lernen in schulischen und universitären Kontexten auswirken. Dadurch hat Lärm eine starke Implikation für unser Bildungssystem. Weiterhin führt Lärm nicht nur bei Kindern, sondern auch bei älteren Menschen zu besonderen Hörproblemen (vor allem beeinträchtigtes Sprachverständnis). Lärm als interdisziplinäres Forschungsthema soll in diesem Projekt behandelt werden, indem eine Verbindung zwischen Ingenieurwissenschaften (Medizinische Akustik), Geisteswissenschaften (Geschichtswissenschaft) sowie der Schnittstelle von Sozial- und Naturwissenschaft (Experimentelle Psychologie) erzeugt wird. Damit können vielfältige Methodologien und Methoden aus dem Bereich der technischen Messung, der hermeneutischen Quellenanalyse und der empirisch-experimentellen Forschung miteinander verknüpft werden, um das Thema „Lärm" als interdisziplinäre Herausforderung integrativ zu betrachten. Der Fokus soll dabei auf Lärm in Schule und Universität liegen. Für die beteiligten Disziplinen ergeben sich dabei jeweils zugangsspezifische Fragestellungen.

Beteiligte Personen:

Prof. Dr.-Ing. Janina Fels
Prof. Dr. phil. Iring Koch
Prof. Dr. phil. Harald Müller