FACE - Chirurgische Korrekturen von Kieferfehlstellungen. Medizinische und psychologische Anforderungen an eine patienten-zentrierte Information- und Kommunikationsstrategie

 

Angeborene oder wachstumsbedingte abweichende Kieferformen oder Kieferlagen (Dysgnathien) stellen ein gravierendes funktionell-medizinisches Problem dar. Dysgnathien beeinträchtigen zusätzlich im hohen Maße die Psyche der Patienten, da sie die wahrgenommene Attraktivität, den Selbstwert und die Persönlichkeit beeinflussen.

Der notwendige operative Eingriff (Kieferbruch und Korrektur) stellt für den Patienten ein einschneidendes Ereignis dar. Jenseits der in der Mehrzahl medizinisch-funktionell erfolgreichen Operation kommt es postoperativ häufig zu Störungen der Befindlichkeit und Anpassungs-schwierigkeiten an das neue Erscheinungsbild, da ein Eingriff in das Gesicht immer auch ein Eingriff in die Identität einer Person darstellt.

In diesem Projekt soll eine sensible Informations- und Kommunikationsstrategie entwickelt werden, welche vor, während und nach dem operativen Eingriff möglichen Befindlichkeitsstörungen und Anpassungsschwierigkeiten des Patienten präventiv vorbeugt.

Projektparter:

Klinik und Poliklinik für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie, Universitätsklinikum Aachen - Univ.-Prof. Dr. med. Dr. med. dent Frank Hölzle
HCIC - Communication Science - Prof. Dr. Phil. Martina Ziefle

Team:

Dipl.-Psych. Luisa Bremen (Communication Science)
Johanna Kluge, M.A. (Communication Science)
Evgeny Goloborodko (Universitätsklinikum)
Dr. med. dent Ali Modabber (Universitätsklinikum)