ComplexEthics

 

ComplexEthics: Wahrnehmungs- und Orientierungsinstrument zur ethischen, anthropologischen, soziologischen und informatischen Evaluation komplexer sozio-technischer Arrangements in einer digitalisierten Lebenswelt.

Konstrukteure in komplexen, digital vernetzten Welten stehen vor Orientierungsproblemen. Das Projekt hat das Ziel, Orientierungswissen zum Deuten, Bewerten und Handeln empirisch wie analytisch zu erarbeiten und zu einem Orientierungsinstrument zu bündeln.

Das Projekt geht von der Hypothese aus, dass die bereits erkennbare bzw. zu erwartende Gestalt digital vernetzter Welten in ihrer Komplexität alle Menschen in einem erhöhten Maße fordern wird, sei es in Bezug auf das Orientierungswissen, das Handlungsvermögen oder die Selbstreflexivität. Aktuell angewandte Modelle ethischer Reflexion beziehen sich nahezu ausschließlich auf Interaktionen zwischen Menschen (bzw. Mensch und Tier) bzw. einfache Mensch-Maschine-Interaktionen und deren Bewertung und reichen nicht aus, um die komplexen Interaktionsverhältnisse zwischen Mensch und digitalisierten Technikwelten adäquat erfassen und evaluieren zu können. Deshalb ist ein neuer ethischer Reflexionsrahmen notwendig, mit Hilfe dessen Orientierung gestiftet werden kann und das Urteilsvermögen geschärft wird. Empirisch untersucht das Projekt in den Fallstudienbereichen Virtual Reality, Virtual Personal Assistent und Digital Care and Medicine auftretende Interaktionsprobleme in Bezug auf in die Technik eingeschriebene Interaktionserwartungen.

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